Gedichte zum Frühling 29: "Laut und leise"

Ein schönes Gedicht zum Schmunzeln und zum Innehalten nicht nur zur Frühlingszeit, indem es um Laute und um`s Hören geht. Die Frage ist: Wie macht eigentlich der Schmetterling?

Laut und leise


In der Natur
Geht’s laut oft zu.
’ne Menge Lärm,
von mäh bis muh.
Wir hören einfach einmal zu.

Die Biene summt,
der Bär, er brummt,
der Löwe brüllt
und Hirsche röhren.
Nicht zu vergessen: Schweine grunzen.
Doch ach, was macht der Schmetterling?

Der Vogel singt,
der Hahn, er kräht,
das Murmel pfeift
und Pferde wiehern.
Noch zu erwähnen: Frösche quaken.
Doch ach, was macht der Schmetterling?

Der Rabe krächzt,
das Schaf, es blökt,
die Enten schnattern,
Hühner gackern.
Ja, viele Tiere machen Krach.
Doch ach, was macht der Schmetterling?

Der Schmetterling,
das kleine Ding,
geht lautlos auf die Reise.
Dreht seicht und leise
seine Kreise.
Fliegt still, ganz still,
weil es so will,
das zarte Ding, der Schmetterling.

© Klaus-Gunther Häuseler, epubli Verlag

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